
Der Schwerpunkt liegt auf oft leichten Weißweinen. Es werden aber auch hervorragende Rot- und Roséweine produziert.
Regionen innerhalb von Grossbritannien
Devon East Sussex
Gloucestershire Hampshire
Isle of Wight Kent
Somerset Suffolk
Wales West Sussex
Wiltshire
Vor 2000 Jahren brachten die Römer den Weinbau nach England. Nach dem Fall des römischen Reichs legten die christlichen Gruppen, die auf die Insel geflohen waren, neue Weinberge an. Als die Engländer 1154 Bordeaux besetzten, begann eine Weineinfuhr, die sich stetig steigerte. Nach der Schließung der Klöster 1538 durch König Heinrich VIII kam der Weinanbau vollständig zum Erliegen. Erst nach dem zweiten Weltkrieg begann man wieder, Reben anzubauen.
Die Weinberge sind über das ganze Land verstreut. Die Bodenverhältnisse sind höchst unterschiedlich. Durch den hohen Nährstoffgehalt des Bodens ist ein sorgfältiges Zurückschneiden der Reben besonders wichtig. Das Klima in England ist durch kühle Sommer und milde Winter gekennzeichnet - eine Vorraussetzung für die sogenannte Cool Climate Viticulture. Die führenden Grafschaften in der Weinproduktion sind Kent, East und West Sussex, Hampshire, Isle of Wight, Wiltshire, Somerset, Devon, Glurcestershire, Suffolk und Essex.
Aus den 56 offiziell anerkannten Rebsorten werden vorwiegend Weißweine gekeltert. Zu den beliebtesten weißen Sorten zählen der Müller-Thurgau, Seyval Blanc, Reichensteiner, Bacchus, Schonburger, Madeleine Angevine und Huxelrebe. Rote Sorten sind Pinot Noir, Triomphe d'Alsace und Dornfelder.
Seit 1991 bemüht man sich um die Einführung eines Quality-Vine-Systems, das den Überfluß an billigen Weinen begrenzen soll. Der Qualitätsstatus gilt nur für offiziell anerkannte Rebsorten. Das schließt eine angemessene Bewertung von Weinen aus der beliebten Sorte Seyval Blanc aus, die als Hybride nicht zu den anerkannten Rebsorten zählt.
Noch unterscheidet man zwischen Quality Wine psr. (produced in a specific region) und Table Wine.
weniger text